Im Wintersemester 2020/21 beschäftigte sich mein Masterseminar an der Universität Stuttgart mit den Herausforderungen für liberale Demokratien im Hinblick auf politische Repräsentation. Wir haben uns mit klassischen und neueren theoretischen Zugängen zum Themenkomplex Repräsentation und jüngsten empirischen Befunden zur parlamentarischen Repräsentation von Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund auseinandergesetzt. Abschließend beschäftigten wir uns mit den Herausforderungen des Rechtspopulismus für die Qualität des Parlamentarismus.
Archiv des Autors: Wahlforscher
Zusammenhalt und Sozialpolitik
Am 14. Januar 2020 wurde in einer Regierungspressekonferenz von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Minister Manne Lucha, Senior Project Manager Kai Unzicker (Bertelsmann Stiftung) und Klaus Boehnke (Jacobs University Bremen) die Studie Radar Gesellschaftlicher Zusammenhalt Baden-Württemberg der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstmals wurden dabei auch acht sozialpolitische Handlungsfelder untersucht und deren potentieller Einfluss auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt näher analysiert.
Auf der RPK … und danach.
Es zeigt sich, dass eine gute soziale Lage und eine positive Wahrnehmung von Regierungshandeln in einem signifikanten Zusammenhang mit Zusammenhalt stehen. Sozialpolitik kann demnach nicht nur Härten mildern und Lebenslagen verbessern, sondern hat auch systemintegrative Effekte. Ich bin dankbar, in die Studie konzeptionell und analytisch-begleitend über einen längeren Zeitraum involviert gewesen zu sein.
Einführungsseminar an der Universität Stuttgart
Im Wintersemester 2019/20 beschäftigt sich mein Proseminar mit Wahlen in Deutschland. Neben Wahlrechts- und Wahlsystemaspekten sind theoretische Ansätze der empirischen Wahlforschung und besonders interessante Wahlen der neueren Geschichte Deutschlands Gegenstand des Seminars. Dabei werden verschiedene Wahlebenen (Bund, Länder und Europa) berücksichtigt.
Wissenschaftliche Begleitung von BePart
Ich freue mich sehr, das Projekt BePart wissenschaftlich begleiten zu dürfen, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert und von Minor e.V. realisiert wird. Dabei sollen Methoden zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an Demokratie und Gesellschaft erprobt werden. Im Fokus steht das Engagement in gesellschaftlich relevanten Gremien auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene. Die Begleitung erfolgt gemeinsam mit meiner Kollegin Dr. Elisa Deiss-Helbig von der Universität Stuttgart.

Seminar im Sommersemester 2019
Thema meines Seminars an der Universität Stuttgart im Sommersemester 2019 ist die politische Repräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund in der EU. Neben theoretischen und methodischen Zugängen beschäftigen wir uns mit neueren empirischen Analysen zur politischen Repräsentation von Einwanderinnen und Einwanderern in Ländern der EU. Dabei spielen die Beziehung zu und die Rolle in Parteien und Fraktionen wichtige Rollen, aber auch inhaltliche Präferenzen und parlamentarische Aktivitäten der Politikerinnen und Politiker mit Migrationshintergrund.