Forschungsaufenthalt am MZES

Seit Januar 2014 bin ich für einige Monate ans MZES der Universität Mannheim zurückgekehrt, um dort mein von der VolkswagenStiftung finanziertes Forschungsprojekt “Migranten als politische Akteure” abzuschließen. Ich ergänze bestehende Datenbestände und beschäftige mich im Rahmen der Abfassung wissenschaftlicher Fachartikel vor allem mit dem politischen Handeln und den Karrieren von Politikerinnen und Politikern mit Migrationshintergrund.

TUGFOH in Istanbul

Auf dem ersten Turkish-German Frontiers of Humanities Symposium (TUGFOH) in Istanbul bot sich die Gelegenheit, etliche deutsche und türkische Integrationsforscher wiederzusehen oder näher kennenzulernen. Das von der Humboldt- und Mercator-Stiftung organisierte Symposium hat das Ziel, Kontakte zu knüpfen, zu vertiefen und möglichst auch zu verstetigen. Es bieten sich einige Anknüpfungspunkte für Kooperationen.

Publikationen 2013

mit Judith Halisch:
Der Weg zum Pass: Baden-Württembergische Erfahrungen mit Einbürgerungsprozessen, Stuttgart: Ministerium für Integration Baden-Württemberg, 2013.

Wahlen und politische Repräsentation, in: Karl-Heinz Meier-Braun and Reinhold Weber (Hg.): Deutschland Einwanderungsland. Begriffe – Fakten – Kontroversen, Stuttgart: Kohlhammer, 214-217.

mit Judith Halisch:
Integrationsmonitoring, in: Karl-Heinz Meier-Braun and Reinhold Weber (Hg.): Deutschland Einwanderungsland. Begriffe – Fakten – Kontroversen, Stuttgart: Kohlhammer, 208-210.

Tagungen

Gleich zwei Tagungen gab es im April: Das PRuF-Symposium “Parteien und Ausländer” am 20. April in Düsseldorf, auf dem ich über die “Politische Repräsentation von Migranteninteressen” sprach und mich sehr darüber freute, Andreas Blätte und Markus Linden wiederzusehen …

… und das Netzwerktreffen Integrationsforschung am 25./26. April an der Universität Konstanz, auf dem wir einige neue Befunde zur politischen Partizipation und zum Bürgerschaftlichen Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund und die dazugehörigen Forscher- und Praktiker/-innen kennengelernt haben.

Karlsruher Gemeinderat übernimmt unseren Vorschlag

Am 11. April wurden die Sprecherin und die beiden Sprecher der Konsensuskonferenz in den Planungsausschuß des Gemeinderats eingeladen. Dort haben wir noch einmal zum Verfahren, dem Verlauf und den Ergebnissen Stellung genommen. Alle Akteure zollten den Bürgerinnen und Bürgern, die an der Konsensuskonferenz teilgenommen haben, Respekt. Letztlich wurde unser Vorschlag (Variante 4) als Ausgangskonzept für das reguläre Planungverfahren übernommen. Wir sind sehr zufrieden, dass der Gemeinderat unserer Empfehlung folgt. Die Stadtzeitung berichtete kurz.